Das Leben des Diogenes. Alles für die Tonne.
Eine Konsum- und Überfluss-Show
mit Zitaten von Christoph Martin Wieland anno 1780
von und mit
Peter Trabner
www.peter-trabner.de
Fr. 7. + Sa. 8. März 2025
Beginn 19:30 Uhr | Einlass 19 Uhr
Die Anzahl der Plätze ist begrenzt.
Bitte Anmelden über SMS oder Whatsapp 0176 20686181
Der Eintritt ist frei - Spenden erfreuen.
Gefördert durch die Staff Stiftung, Lemgo
Das Leben des Diogenes. Alles für die Tonne
Der antike griechische Philosoph Diogenes lebte vor etwa 2400 Jahren mitten in der Weltmetropole Athen, zwischen Rathaus und Marktplatz – jenem Ort, an dem sich das gesamte Volk versammelte. Der Legende nach führte er dort ein bedürfnisloses Leben in einer Tonne. Diogenes vertrat die Ansicht, dass alles Materielle, ebenso wie das Streben nach Macht, Geld und gesellschaftlichem Ansehen, den Menschen daran hindere, im Einklang mit seiner Natur zu leben.
Von seiner Tonne aus agierte Diogenes im Hier und Jetzt, wie ein Wanderprediger im öffentlichen Raum. Dabei hatte er keine Absicht, schriftliche Hinterlassenschaften für die Nachwelt zu schaffen – sein Handeln und seine Worte sollten allein im Moment wirken.
Selbst Alexander der Große suchte ihn eines Tages auf und soll zu ihm gesagt haben:
„Verlange von mir, was du willst, es soll dir unverzüglich gewährt werden, oder es müsste mehr sein, als in meiner Macht steht.“
Doch der bedürfnislose und wunschlose Diogenes antwortete schlicht: „Versprichst du es mir bei deinem königlichen Worte? Dann sei so gut und geh mir ein wenig aus der Sonne.“
Während der Inszenierung zitiere ich als Diogenes immer wieder Textfragmente des Schriftstellers Christoph Martin Wieland aus dem Jahr 1780.
Peter Trabner „steigt“ zu Diogenes in die Tonne und philosophiert über die Frage, was den Menschen in unserer heutigen, turbokapitalistischen Gesellschaft im Innersten antreibt. Warum entledigen wir uns überschüssiger Dinge, nur um immer wieder neue und noch mehr davon anzuhäufen? Warum halten uns Leasingverträge stets auf dem neuesten Stand der Technik, während wir zugleich die Aufräumexpertin Marie Kondō bewundern, weil sie uns lehrt, zu hinterfragen, ob uns ein alter Pulli wirklich noch glücklich macht? „Bereitet mir DAS noch Freude? Macht mich DAS so noch glücklich?“
Kann das, was Diogenes im antiken Griechenland forderte, heute überhaupt noch möglich sein? Ist es denkbar, dem Konsum und Überfluss zu entsagen?
Diogenes ist meine Konsum- und Überfluss-Show und hat eine Länge von 70-80 Minuten.
Letzte Kritik aus Greven: „Peter Trabner gelingt es, das Publikum in den Bann seiner charismatischen Bühnenpräsenz zu ziehen und dabei aktuelle gesellschaftliche Themen mit entwaffnendem Humor und Tiefgang zu verwandeln.“